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Pressemitteilung Gemeinderat

20. Dezember 2021

Dorfzentrum Niederhasli
Baubeginn im nächsten Frühjahr erwartet

Im Juni 2018 haben die Stimmberechtigten der Gemeinde Niederhasli anlässlich der Gemeindeversammlung sowohl dem Gestaltungsplan "Zentrumweg" als auch dem Verkauf des Grundstücks Kat.-Nr. 478 mit dem früheren Jugendhaus an die UBS Fund Management (Switzerland) AG zugestimmt. Die Gemeinde hat der Eigentümerschaft der Haslimärt-Liegenschaft damit ideale Bedingungen zur Entwicklung des ganzen Korridors zwischen der Dorfstrasse und der Niederglatterstrasse geschaffen, gleichzeitig aber auch elementare Bedürfnisse der Gemeinde in die geplante Neukonzipierung und Entwicklung des Dorfzentrums eingebracht. Das Angebot wurde damals an folgende Bedingungen geknüpft, welche nach wie vor Gültigkeit haben:

  • Angebot an grosszügigen Räumlichkeiten für Gewerbe- und Detailhandelsbetriebe aufrechterhalten,
  • Gewährung eines Nutzungsrechts am Dorfplatz zugunsten der politischen Gemeinde bzw. der Öffentlichkeit,
  • Option zum Erhalt der bestehenden Parkplätze und des Dorfbrunnens,
  • öffentliche Fusswegverbindung zwischen Rätschegass und Zentrumweg wird sichergestellt,
  • Nutzungsrecht an der Unterniveaugarage bei späterer Realisierung einer neuen Garage auf den benachbarten Gemeindegrundstücken zugunsten der politischen Gemeinde.

Damals wurde von einer Umsetzung des Projekts in zwei Etappen ausgegangen. Das Baugesuchsverfahren für eine erste Etappe mit dem Neubau von drei Mehrfamilienhäusern im nördlichen Teil des Areals konnte mit Erteilung der baurechtlichen Bewilligung durch den Gemeinderat im September 2019 abgeschlossen werden. Aus verschiedenen Gründen hat sich die Umsetzung seitens der Bauherrschaft verzögert. Der Ersatzneubau auf dem ganzen Areal soll nun in einem Zug realisiert werden. Die Bauherrschaft plant den Baubeginn im Frühjahr 2022. Das ausstehende und ebenfalls auf dem Gestaltungsplan basierende Baubewilligungsverfahren für das Wohn- und Geschäftsgebäude nahe des Dorfplatzes steht kurz vor dem Abschluss.

Der Gemeinderat nimmt die Absichten der Bauherrschaft im positiven Sinne zur Kenntnis. Die seitens Gemeinde gestellten Bedingungen wurden im gefälligen Bauprojekt allesamt berücksichtigt. Verschiedene Synergien können genutzt werden, sodass eine insgesamt positive Entwicklung des Zentrums erreicht wird. Besonders hervorzuheben ist dabei die ebene Ausgestaltung des Dorfplatzes. Das gesamtheitliche Realisieren des Ersatzneubaus wird in Anbetracht der gegenüber einer etappierten Umsetzung verkürzten Bauzeit ebenfalls begrüsst. Trotz anstehenden Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner sowie für die ansässigen Gewerbebetriebe im Zusammenhang mit den Bautätigkeiten wird das Grossprojekt mit den Ersatzneubauten und der neu konzipierten Umgebungsgestaltung einen bedeutenden Mehrwert für das Dorfzentrum mit sich bringen.

Vereine
Unterstützungsbeiträge 2022

Insgesamt 20 Vereine aus verschiedenen Sparten werden im Jahr 2022 wiederum mit finanziellen Beiträgen im Umfang von Fr. 47'000.— unterstützt. Der Gemeinderat hat auf Basis des geltenden Unterstützungsreglements und anhand der eingegangenen Gesuche die individuellen Beitragszahlungen freigegeben. Die aktiven Dorfvereine bilden eine wertvolle Basis für das sportliche, kulturelle und gesellschaftliche Leben in der Gemeinde. Bei der Beitragsberechnung kommt der Jugendförderung jeweils besondere Bedeutung zu. So erhalten Vereine, welche mit Niederhasler Jugendlichen im kulturellen, musischen oder sportlichen Bereich wöchentliche Trainings, Proben usw. durchführen, einen Förderbeitrag von Fr. 50.— pro Person und Jahr. Es werden auch auswärtige Vereine, wie beispielsweise die beiden Fussballclubs Dielsdorf und Oberglatt mit finanziellen Beiträgen unterstützt, sofern bei ihnen mindestens fünf Jugendliche aus der Gemeinde Niederhasli aktiv sind.

Soziales
Unterstützung gemeinnütziger Institutionen

Zum Jahresende unterstützt der Gemeinderat wiederum verschiedene, gemeinnützig tätige Institutionen mit finanziellen Beiträgen im Umfang von gesamthaft Fr. 10'000.—. Im Vordergrund stehen dabei Stiftungen und Organisationen aus der Region, mit welchen die Gemeinde beispielsweise im Bereich der Sozialhilfe fallweise eine enge Zusammenarbeit pflegt. Die Stiftung Pigna wird auf Basis einer Leistungsvereinbarung mit einem ausserordentlichen Betriebsbeitrag unterstützt. Zudem leistet die Gemeinde jährlich einen Beitrag um Fr. 5'000.— an die Zürcherische Arbeitsgemeinschaft der Ligen und Heilstätten für chronische Krankheiten (ZALK).

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen Hans Derrer, Vizepräsident, 079 288 08 06, oder Patric Kubli, Gemeindeschreiber, 043 411 22 50, gerne zur Verfügung.
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20. Dezember 2021

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