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Pressemitteilung Gemeinderat

2. November 2022

Energieversorgung
Bedrohungsszenarien Strommangellage oder Stromausfall

Derzeit befindet sich die ganze Schweiz in der ersten von vier vom Bund definierten Stufen, der sogenannten freiwilligen Sparphase. In Anbetracht der aktuellen Lage und im Hinblick auf die bevorstehenden Wintermonate mit der Advents- und Weihnachtszeit hat der Gemeinderat weitere grundlegende Entscheide getroffen. Anlehnend an eine Prioritätenliste der gemeindeeigenen Infrastrukturanlagen wurden die Wasser- und Abwasserversorgung, die Sicherstellung und Erreichbarkeit der öffentlichen Sicherheit sowie der Zugang zur Gemeindeverwaltung als Schlüsselprozesse identifiziert. Allgemein stehen derzeit die bereits im Vorfeld lancierten Vorbereitungsaufgaben im Hinblick auf ein Szenario mit einem Stromausfall von vier Stunden im Fokus. Eine separat eingesetzte Kerngruppe aus Vertretern des Gemeinderats und des Verwaltungskaders wird bezugnehmend auf die Schlüsselprozesse weitere Mass-nahmenstufen vorsorglich und pragmatisch vorbereiten.

Mit dem im Jahr 2016 erworbenen und 2020 rezertifizierten Energiestadt-Label bekennt sich die Gemeinde Niederhasli bereits seit einigen Jahren zur Vorbildrolle bezüglich kommunaler Energiepolitik. Konkret fördert sie damit erneuerbare Energien, umweltverträgliche Mobilität und setzt sich für eine effiziente Nutzung der Ressourcen ein. Zudem verfügt die Gemeinde über ein Beleuchtungskonzept. In diesem wird unter anderem aufgezeigt, dass aktuell fast die Hälfte der gemeindeeigenen 800 Leuchtstellen mit energieeffizienter LED-Technologie betrieben werden.

Anlehnend an diese Ausgangslage wird vorerst von Anpassungen bei der Steuerung der Strassenbeleuchtungen abgesehen. Einzig die Beleuchtungsanlagen für Kunstwerke innerhalb von Verkehrskreiseln werden bis auf Weiteres vom Netz genommen. Mit dem Festhalten am bisherigen Beleuchtungsregime wird dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung erhöhte Priorität zugeordnet. Die im Jahr 2020 neu angeschaffte Weihnachtsbeleuchtung entlang der Dorfstrasse wird auch in diesem Jahr montiert und damit im Niederhasler Dorfzentrum für weihnachtliche Stimmung sorgen. Ebenso wird wiederum ein grosser, mit LED-Leuchten ausgestatteter Weihnachtsbaum den Dorfplatz zieren. Da die speziell zur Adventszeit zum Einsatz kommende Strassenbeleuchtung mit Weihnachtsdeko nur unwesentlich mehr Strom als im Normalbetrieb verursacht, wird trotz Strommangellage an dieser Tradition festgehalten. Vom Anbringen weiterer Weihnachtsbeleuchtungen bei anderen öffentlichen Gebäuden wird in diesem Jahr jedoch bewusst abgesehen. Bezugnehmend auf bestehende Heizungsinstallationen bei öffentlichen Liegenschaften, wird von der Anordnung einer expliziten Raumtemperatur abgesehen. Die vom Kanton als Richtwert definierte Raumtemperatur von 20° scheint angemessen und soll bei der Einstellung der Anlagen als Anhaltspunkt dienen. Ebenso wird von einer Reduktion der Wassertemperatur beim Lernschwimmbecken Zentralschulhaus einstweilen abgesehen. Bei Eintreten einer effektiven Strommangellage wird das vorübergehende Stilllegen dieser Anlage aber in Betracht gezogen.

Es ist dem Gemeinderat ein zentrales Anliegen, die Bevölkerung laufend mit aktuellen Informationen rund um die Energieversorgungslage auf Gemeindestufe auf dem Laufenden zu halten. Als vordergründige Kommunikationsmittel dienen dabei die Gemeindewebsite und das Mitteilungsblatt. Aktuell wird auf die Übersicht "Gut zu wissen" verwiesen, welche auf der Website aufgeschaltet ist und auf die Rückseite des aktuellen November-Mitteilungsblatts gedruckt wurde.

Gemeindepolizei
Budget Polizei RONN

Der Gemeinderat hat das vom Vorstand des Zweckverbands Polizei Rümlang-Oberglatt-Niederhasli-Niederglatt RONN vorgelegte Budget 2023 genehmigt. Dieses sieht in der Erfolgsrechnung bei einem Aufwand von Fr. 1'926'200.— und einem Ertrag von Fr. 310'500.— einen Aufwandüberschuss zulasten der Verbandsgemeinden von Fr. 1'615'700.— vor. Der Anteil der politischen Gemeinde Niederhasli beträgt somit Fr. 506'219.—. Die Investitionsrechnung 2023 sieht keine Ausgaben vor.

Bürgerrecht
Neue Niederhasler Bürgerinnen und Bürger

Der Gemeinderat hat Daris Susak, bosnisch-herzegowinischer Staatsangehöriger, und Karolin Ullattil, österreichische Staatsangehörige, in das Bürgerrecht der Gemeinde Niederhasli aufgenommen. Weiter hat er der Schweizer Bürgerin Rudolfina Baumgartner-Cadosch auf ihren Wunsch hin das Niederhasler Bürgerrecht erteilt.

Wie üblich bleiben bei ausländischen Gesuchstellern die Erteilung des Kantonsbürgerrechts sowie der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung vorbehalten. Der Gemeinderat gratuliert den neuen Niederhasler Bürgerinnen und Bürgern zum neuen Bürgerrecht.

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen Daniel Wüest, Gemeindepräsident, 076 238 39 11, oder Patric Kubli, Gemeindeschreiber, 043 411 22 50, gerne zur Verfügung.
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1. November 2022

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